VIVOBAREFOOT - Barfuß laufen jeden Tag

Gepostet von Malte am

Auf Barfußschuhe bin ich vor einigen Jahren durch den Barfußcoach Marco Montanez gestoßen. Seitdem bin ich selbst absolut überzeugter Träger von Barfußschuhen und empfehle diese auch meinen Patienten.

Aus gesundheitlicher Sicht führt in meinen Augen kein Weg an Barfußschuhen vorbei. Normale Schuhe haben folgende Nachteile bzw. bringen folgende Probleme mit sich: Fast alle Schuhe haben einen Absatz, das heißt, die Ferse steht höher als der Vorfuß. Dies ist allerdings vollkommen unnatürlich. Normalerweise sollte der Fuß flach auf dem Boden stehen. Nur so ist eine optimale Statik gewährleistet. Steht nun die Ferse höher, müssen wir automatisch kompensieren, um nicht nach vorne zu kippen. Dies wirkt sich unmittelbar auf die Stellung von Sprunggelenken, Knien, Hüften, Becken und letztlich auch der Wirbelsäule aus. Die Muskulatur muss ständig kompensatorisch gegensteuern, was auf Dauer zu Verspannungen und Gelenkproblemen führen kann.

Ein weiterer Nachteil der meisten modernen Schuhe ist, dass diese aus modischen Gründen vorne viel zu schmal zulaufen. Sie entsprechen also nicht der natürlichen Fußform. Die Zehen werden mehr oder weniger zusammengequetscht, was sich insbesondere auf die Großzehe negativ auswirkt. Ein Großteil der Bevölkerung leidet unter Hallux Valgus, bedingt durch jahrelanges Tragen zu enger Schuhe.

Als weiterer Punkt wäre die Sensorik zu nennen. Normalerweise sind die Füße sehr sensibel. Beim Barfußlaufen fühlt der Fuß die Bodenbeschaffenheit und gibt dem Gehirn ständig Rückmeldungen darüber. Das Gehirn wiederum aktiviert die Fußmuskulatur, um auf die verschiedenen Situationen zu reagieren. Wenn man nun eine dicke, unflexible Sohle unter dem Schuh hat, spürt der Fuß fast nichts mehr. Dementsprechend werden auch keine Informationen ans Gehirn weitergeleitet. Man trampelt übertrieben gesagt durch die Gegend.

Durch die relativ starre Sohle der meisten Schuhe wird die Fußmuskulatur so gut wie überhaupt nicht gefordert und baut sich ab, was ein Absinken des Längs- und Quergewölbes zur Folge hat. In der Folge werden häufig Einlagen verschrieben, welche den Fuß passiv aufrichten sollen. Die Muskulatur, die ja nun erst recht nicht gebraucht wird, baut sich weiter ab und ein Teufelskreis entsteht.

Wer einmal Barfußschuhe getragen hat und das Gefühl von Freiheit, Sensorik und Flexibilität kennengelernt hat, möchte seine Füße nur sehr ungern wieder in die alten, viel zu engen und unflexiblen Schuhe zwängen. Jedes Steinchen und Stöckchen wird wahrgenommen, sogar die Kanten der Gehwegplatten. Dies alles wirkt wie ein Massageeffekt auf die Füße. Endlich gelangen wieder Informationen von der Fußsohle zum Gehirn und die Fußmuskeln werden in der Folge aus dem Tiefschlaf geweckt.

Worauf sollte man beim Kauf von Barfußschuhen achten?

3 Hauptkriterien:

- dünne flexible Sohle: flexibel und in alle Richtungen biegbar, aber dennoch stichfest (bei Scherben etc.).

- Zehenfreiheit: Die Zehen sollten nicht aneinandergedrückt werden und im Schuh frei bewegt werden können.

- Keinerlei Absatz: Der Schuh sollte hinten genau so flach wie vorne sein.

Besonders für Kinder ist eine geeignete Schuhwahl wichtig. Innerhalb der ersten Lebensjahre bildet sich das natürliche Fußgewölbe aus. Achtet man hier nicht auf ausreichend Platz und Flexibilität, legt man bereits in jungen Jahren den Grundstein für spätere Beschwerden am Bewegungsapparat…

Es gibt verschiedene Hersteller von Barfußschuhen. Ich trage und empfehle die Schuhe von VIVOBAREFOOT. Hier gibt es eine große Auswahl, vom Laufschuh über den Wanderstiefel bis hin zum Businessschuh. Bei der Herstellung werden viele recycelte Materialien z.B. PET-Flaschen verwendet.

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